Routinemäßige Wartungs- und Einstellmethoden für den Drehmomentbegrenzer eines Raupenkrans. Kettenrad für einen Bagger aus Thailand.
Die grundlegenden Anforderungen an den Drehmomentbegrenzer sind: zuverlässiger Betrieb, einfache Überprüfung und Kalibrierung. Er liefert dem Bediener Informationen über Auslegerlänge, Auslegerwinkel, Hubhöhe, Arbeitsbereich, Nennlast und tatsächliche Hublast. Überschreitet die tatsächliche Hubmasse 95 % der Nennhubmasse bei entsprechender Amplitude, gibt der Drehmomentbegrenzer ein Alarmsignal aus. Liegt die tatsächliche Hubmasse über der Nennhubmasse, aber unter 110 %, unterbricht der Drehmomentbegrenzer automatisch die Stromzufuhr bei unsicherer Bewegung (Anheben, Amplitudenvergrößerung, Ausfahren des Auslegers oder Kombinationen dieser Aktionen), lässt den Mechanismus jedoch in sicherer Richtung weiterlaufen. Das Speichersystem zeichnet automatisch Gefahrensituationen und Betriebszustände auf. Die Überlastprotokolle dienen als Grundlage für die Unfallanalyse und -bearbeitung.
Nachfolgend eine kurze Einführung in die täglichen Wartungs- und Einstellmethoden des Drehmomentbegrenzers des Raupenkrans:
Wenn die angezeigte Auslegerlänge ungenau ist (außerhalb des angegebenen Fehlerbereichs), muss der Auslegerlängensensor justiert werden. Die Vorgehensweise ist wie folgt: Zuerst den Ausleger in die Basisposition zurückfahren und die Vorspannung der Kabeltrommel prüfen (das Kabel muss fest angezogen sein). Anschließend die obere Abdeckung des Längen-/Winkelsensors öffnen und die Mittelachse des Längenpotentiometers vorsichtig mit einem Schlitzschraubendreher drehen, bis der auf dem Display angezeigte Wert der tatsächlichen Auslegerlänge entspricht.
Der Winkel- und der Längensensor sind im selben Gehäuse untergebracht. Beim Justieren fahren Sie den Ausleger zunächst bis zum Basisarm ein. Die angezeigte Länge muss der tatsächlichen Auslegerlänge entsprechen. Messen Sie nun mit einem Neigungsmesser, ob der tatsächliche Winkel des Hauptarms bei 10° und 70° mit dem angezeigten Wert übereinstimmt (alternativ können Sie den Arbeitsbereich mit einem Maßband messen). Stimmen die angezeigten Winkel- oder Amplitudenwerte nicht mit den tatsächlichen Werten überein, muss der Winkelsensor justiert werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Lösen Sie die Befestigungsschrauben des Längen-/Winkelsensors, drehen Sie das Gehäuse, in dem sich der Sensor befindet, leicht, bis der angezeigte Winkel- oder Amplitudenwert mit dem gemessenen Wert übereinstimmt, und ziehen Sie anschließend die Befestigungsschrauben wieder fest.
Veröffentlichungsdatum: 12. August 2022
